Uebergang

Allgemeines

Die folgenden Informationen sind für Mitarbeitende aus Wiesbadener Kindertagesstätten, Grundschulen und der Nachmittagsbetreuung bestimmt.

Die "Wiesbadener Vereinbarung"

Der „Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen (BEP)“ stellt die Wichtigkeit von Übergängen in das Zentrum seiner Überlegungen. Für alle Menschen sind Transitionen besondere Lebensereignisse, die mit einem Wechsel des Lebensumfelds, neuen Aufgaben, Erwartungen sowie verschiedenen Rollenwechseln verbunden sein können. Dies gilt natürlich ganz besonders für Kinder, die sich in einer Lebensphase beschleunigter körperlicher und geistiger Entwicklung befinden. Übergänge im Bildungsverlauf können daher auch als Phasen akzelerierten Lernens verstanden werden, die besondere Anforderungen an alle Beteiligten aus Familie und Schule stellen. Entscheidend für einen Übergang sind daher vor allem Kommunikation und Partizipation. Gelingt der Übergang, motiviert dies alle daran Beteiligten dazu, sich im Sinne der Ko-Konstruktion weiterentwickeln: Alle sind Teil eines lernenden Systems. Dazu gehört nicht zuletzt eine gemeinsame Wertehaltung und die immer wieder erfolgende Verständigung über das Bild des Kindes.

Die „Wiesbadener Vereinbarung“ richtet sich daher an alle pädagogischen Fach- und Lehrkräfte, denen eine gelungene Zusammenarbeit im Sinne der ihnen anvertrauten Kinder wichtig ist, um eine Konsistenz im Bildungsverlauf sicher zu stellen und das lebenslange Lernen von Grund auf zu befördern. Ziel der „Wiesbadener Vereinbarungen“ ist es dabei, Kindertagesstätten und Grundschulen eine Anregung zur Kommunikation und zu gemeinsamen Absprachen zu geben sowie den Zugang zu guten Beispielen aus der Praxis zu erleichtern und nicht zuletzt die Kooperation beim Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule in Wiesbaden auf einer regelgeleiteten Grundlage zu vermitteln.

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Arbeitsmittel

Kurzinformationsbogen inkl. Datenschutz
Die Kita übergibt den Bogen in zweifacher Ausfertigung bis spätestens eine Woche vor Schulanmeldung (April) der jeweiligen Schule. Die Schule behält ein Exemplar und leitet das andere an das Gesundheitsamt weiter.

Übergabebogen inkl. Datenschutz
Die Kita übergibt den Bogen bis spätestens 30. März an die jeweilige Schule.

Rückmeldebogen
Die Schule übermittelt den Bogen bis spätestens 15. Februar an die jeweilige Kita. Wir bitten zu beachten, dass die Arbeitsmittel, auch wenn Sie am PC ausgefüllt wurden, ausgedruckt und unterschrieben der Schule auf dem Postweg oder persönlich weitergeleitet werden sollen.

Der weitere Umgang mit dem Bogen „Bedarfsmeldung Nachmittagsbetreuung“ ist noch nicht abschließend geklärt und wird daher nicht mitgeschickt. Stattdessen ist ein Passus im Kurzinformationsbogen aufgenommen worden.

Rechtzeitig informieren wir Sie über weitere Schritte im Rahmen einer Bedarfsermittlung bezüglich der Nachmittagsbetreuung.

Downloads beschreibbare pdf-Version (aktualisiert Dezember 2020):

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(aktualisiert Dezember 2020):

Plenen / Fachtage rund um den BEP

Einmal jährlich bieten wir ein Plenum/Fachtag für Kitas, Grundschulen und  Nachmittagsbetreuung an. Mit aktuellen Themen rund um den BEP wollen wir die Netzwerke inspirieren und legen großen Wert darauf, auch Best Practice Beispiele vorzustellen. Damit diese Veranstaltungen für Sie gewinnbringend sind, laden wir Sie ein, diese mit Ihren Vorschlägen und Anregungen zu bereichern.

Es sind noch Plätze frei:

Anmeldungen sind noch möglich bis: Dienstag, 18. Mai 2021 über WiKita oder E-Mail: monika.koenig@wiesbaden.de

Gemeinsame BEP-Projekte

Die Netzwerke planen gemeinsam pädagogische Projekte zum Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule bzw. Nachmittagsbetreuung. Inhaltlich orientieren diese sich am Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.

Die gemeinsamen BEP-Projekte zum Übergang werden finanziell gefördert. Hierfür kann die Grundschule einen Antrag für ihr Netzwerk stellen. Antragsformulare können bei der Abteilung Kindertagesstätten, Fachstelle Übergang KT – GS   angefordert werden.

 

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Gemeinsame Fortbildungen

Die “Wiesbadener Vereinbarung” zum Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule sieht auch vor, dass sich die Netzwerke gemeinsam fortbilden.

Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten:

> Eine Möglichkeit stellen die BEP-Modulfortbildungen dar. Die BEP-Multiplikatoren bieten zu spannenden Themen die meist dreitägigen Fortbildungen kostenlos an.

> Die Fachstelle Übergang KT – GS kann für Fortbildungen rund um den Übergang angefragt werden. Die entsprechenden Anträge können bei der Abteilung Kindertagesstätten, Fachstelle Übergang KT – GS angefordert und gestellt werden.

> Die Netzwerke können auch bei externen Referenten Fortbildungen besuchen. Die Abteilung Kindertagesstätten, Fachstelle Übergang KT – GS fördert Fortbildungen, die in direktem Zusammenhang mit einem gemeinsamen BEP-Projekt stehen. Hierfür können die Schulen für ihr Netzwerk die Antragsformulare anfordern und stellen.

Zusammenarbeit mit Eltern

Ohne Eltern* geht es nicht

Eltern im Übergang Kindertagesstätte Grundschule

Der Bildungserfolg von Kindern hängt – dies belegt eine Vielzahl von Studien – stark vom Elternhaus ab. Dies ist wenig erstaunlich wenn man bedenkt, dass das Elternhaus nicht nur der erste Bildungsort im Leben der Kinder ist, sondern auch der einzige, der über die ganze Kindheit und Jugend wirkt und auch zeitlich in aller Regel den größten Raum einnimmt.

Umso wichtiger ist eine gute Zusammenarbeit von Kindertagesstätten und Schulen mit den Eltern. Von einer regelmäßigen und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen den Bildungsinstitutionen (Kindertagesstätte und Schule) und den Eltern profitieren alle, vor allem aber die Kinder.

Daher sind die Netzwerke gefordert ein Übergangskonzept zu leben, dass neben dem guten Ankommen in Schule und Nachmittagsbetreuung der Kindern auch das gute Ankommen der Eltern fördert. In Kooperation miteinander ist immer wieder zu überprüfen, ob die bestehenden Angebote zum Übergang alle Eltern erreicht und diese ggf. anzupassen und zu erweitern.

 

* Wen meinen wir mit „Eltern“?

  • Mutter, Vater, zusammen als Paar oder auch alleine für sich – wie z. B. bei alleinerziehenden Elternteilen
  • „biologische Eltern“ (Mütter, Väter), aber auch
  • „soziale Eltern“ (Mütter, Väter) – wie z. B. Pflegeeltern, Großeltern oder neue Partner der Eltern sofern sie über ihre Sorge für das Kind längerfristig und regelmäßig Verantwortung für das Kind übernehmen

 

> Elternbrief

Anregungen und Praxisbeispiele

Neuigkeiten

Zwei Veranstaltungen für die städtischen Kindertagesstätten, Grundschulen und die Nachmittagsbetreuung:

  • „Was hilft mir im (momentanen) Kita-/ Schulalltag?“ 04.02.2021, Ersatztermin 18.02.2021
  • „Was können wir trotz Corona tun, damit Kinder und Eltern gut in Schule und Nachmittagsbetreuung ankommen?“ am 25.02.2021


Hier eine interessante Broschüre zum Stöbern: